Referenzen

Hier können Sie sich einige Projekte ansehen, welche ich bereits umgesetzt habe.

Von der Kirschlorbeerhecke zum Insektenparadies.

Hier stand einmal eine Kirschlorbeerhecke. Sie wurde komplett entfernt und entsorgt. Die vorhandene Erde wurde mit einem Kiesgemisch abgemagert. Im Frühjahr wurde die Fläche mit Wildstauden aus der Region bepflanzt. Unter anderem wurde die Schafgarbe, das Ochsenauge, der Wilde Dost, die Wilde Möhre und noch viele weitere Wildstauden gesetzt. Zusätzlich wurde mit stehendem und liegendem Totholz Strukturen geschaffen. Sie bieten für das Auge optisch schöne Fixpunkte und sind gleichzeitig Lebensraum und Nistmaterial für diverse Insekten. Im Herbst wurden noch diverse Blumenzwiebeln gesetzt. Es ist immer wieder faszinierend wie schnell solche Flächen von verschiedenen Tieren angenommen werden. Es summt und brummt das ganze Jahr und es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken.

Vom langweiligen Carportdach zur Blühinsel.

Auf diesem Carportdach wurden zwei Blühinseln geschaffen. Sie wurden einerseits mit Wildstauden und Blumenzwiebeln bepflanzt und andererseits mit einem regionalen Saatgut angesät. Optisch wurde die Fläche mit liegendem Totholz aufgewertet. Oft werden Carportflächen in der Gartenplanung vernachlässigt, dabei können sie einfach aufgewertet werden und sind dadurch ein wertvoller Beitrag für die Biodiversität. Wichtig bei solchen Umänderungen ist die Dachlast zu ermitteln. Ist dies wie in diesem Fall nicht möglich, darf nur soviel Gewicht zugeführt werden wie entfernt worden ist. Da ich mit leichtem Dachsubstrat arbeite, gibt es immer noch eine Schichtstärke von ca. 12cm.

Auch ein Balkon kann ein wertvoller Trittstein sein.

Hier wurde ein Balkon mit einigen bepflanzten Trögen aus Einheimischen Wildstauden aufgewertet. Im Vordergrund blüht die Pfirsichblättrige Glockenblume. Die Tröge wurden noch mit einer Nisthilfe für Wildbienen, sowie einiger Töpfe mit Sand ergänzt. In den Töpfen mit Sand haben sich einige ungefährliche  Grabwespen eingenistet und die Nisthilfe für die Wildbienen wurde ebenfalls gut besucht. Für Kinder finde ich Nisthilfen toll, denn so können sie beobachten, was eine Wildbiene alles leistet und werden dadurch für das Thema sensibilisiert.

Wertvoller Unterschlupf für Kleintiere.

Aus dem Schnittgut von diversen Gehölzen wurde eine sogenannte Benjeshecke erstellt. Hierfür wird das Schnittgut aufgeschichtet und mit Pfählen seitlich stabilisiert. Dies ist platzsparend, Sie sparen sich die Kosten für die Entsorgung und sie ist zusätzlich ein wertvoller Lebensraum für Igel, Eidechsen, Vögel oder andere Kleinlebewesen. Benjeshecken können auch eine natürliche Abgrenzung zum Nachbar sein. Ich habe bei der Benjeshecke noch eine Einheimischen Feldrosen gesetzt. Sie wird mit Ihren Ranken die Benjeshecke überwachsen, dies sieht nicht nur schön aus, sondern bietet den Kleinlebewesen Schutz vor Katzen, Marder oder anderen Jägern. Anstelle einer Benjeshecke kann auch ein gewöhnlicher Asthaufen erstellt werden.

Ein Sandkasten für die Wildbienen.

Fast 75% aller Wildbienen in der Schweiz brüten im Boden. Mit einer Sandlinse können Bodenbrütende Wildbienen gefördert werden. Wichtig ist, dass die Fläche frei von Vegetation ist. Mir gefallen solche Lebensraumstrukturen, weil sie die bepflanzten Flächen optisch auflockern. Mit der richtigen Bepflanzung und solchen Lebensraumstrukturen bieten Sie nicht nur Nahrung an, sondern auch noch den passenden Lebensraum für viele Bodenbrütende Wildbienen. Es können auch andere wertvolle Lebensraumstrukturen erstellt werden wie: Käferkeller, Benjeshecken, Eidechsenburg, allgemein Totholz, Natursteinmauern und noch vieles mehr.

Biodiversitätsstreifen

Aus einer veralteten Thujahecke, entstand ein Biodiversitätsstreifen. Hierfür musste zuerst die Thujahecke entfernt werden. Mit Eichenpfählen, einer Sandlinse, einer Benjeshecke und diversem Totholz wurden Strukturen geschaffen. Gepflanzt wurden ausschliesslich einheimische Stauden und Sträucher. Unter anderem wurde Vita`s Gehölz des Jahres, zwei Faulbäume (Frangula alnus) gesetzt. Sie sind für den Zitronenfalter lebenswichtig, da er nur auf dem Faulbaum und dem Kreuzdorn seine Eier ablegt. So kann aus einer unbelebten Hecke, ein wertvoller Lebensraum entstehen.

Hochbeet aus Gerüstbretter

Sie würden gerne selber Gemüse, Gewürze oder Früchte anbauen, haben aber nicht viel Platz oder einen schlechten Boden? Dann wäre ein Hochbeet ideal für Sie. Hochbeete können aus Holz, Stahl oder Naturstein sein. Die Grösse und Höhe kann nach Wunsch angepasst werden. Auf dem Bild habe ich ein Hochbeet aus Gerüstbrettern erstellt. Das höhere Hochbeet ist für die Eltern und das niedrigere für die Kinder. So kann jeder sein Lieblingsgemüse anbauen.

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